Termin: Donnerstag, 3. September 2026, 19 Uhr
Unter der Schirmherrschaft von Gerard Küsters, Bürgermeister der Gemeinde Selfkant, lädt die Volkshochschule des Kreises Heinsberg – in Kooperation mit der Gemeinde Selfkant, der Heimatvereinigung Selfkant e.V. und der Westzipfelregion – zu einer besonderen Veranstaltung ein, die ein prägendes Kapitel der regionalen Nachkriegsgeschichte beleuchtet.
Im Mittelpunkt steht der Vortrag von Erich Hacken, Ortsvorsteher von Millen, mit dem Titel: „Der Selfkant 1949–1963 – ein Leben mit, in und zwischen den Grenzen“.
Am 23. April 1949 wurde der Selfkant aufgrund niederländischer Gebietsforderungen als Entschädigung für Kriegsschäden unter niederländische Auftragsverwaltung gestellt. Für die Bevölkerung bedeutete dies von einem Tag auf den anderen eine Phase der Verunsicherung, aber auch neue Chancen. Der Vortrag geht der Frage nach, wie die Menschen mit der plötzlichen Zugehörigkeit zu den Niederlanden umgingen und wie sie sich damit arrangierten.
Die Veranstaltung beginnt mit Grußworten von Bürgermeister Gerard Küsters. Im Anschluss an den Vortrag findet ein Rundgang durch die Ausstellung statt. Den Abschluss bildet eine offene Gesprächsrunde mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die persönliche Einblicke in diese besondere Zeit geben.
Die Teilnahme ist entgeltfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugang zum Vortrag im 1. OG ist nur über Treppenstufen möglich, da der Aufzug im Haus der Westgrenze zur Zeit außer Betrieb ist.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „80 Jahre NRW“, mit der die Volkshochschule des Kreises Heinsberg über das Jahr hinweg mehrere Vorträge und Exkursionen anbietet.







