Erfolgreiche Räumung von 75 Haushalten wegen einer Granatensprengung in Selfkant-Höngen

Am Mittwoch, dem 16.10.2019 wurde bei Bauarbeiten für Versorgungsleitungen in der Heerstraße in Selfkant-Höngen

in Höhe des Kreuzungsbereiches Heerstraße / Westerholzer Straße / Biesener Weg eine Sprenggranate gefunden. Nachdem der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen hinzugerufen wurde, stellte dieser fest, dass es sich bei der Granate um eine englische Sprenggranate des Granatentyps „25 Pounder“ mit einem Gesamtgewicht von 12 kg handelte und 1 kg Sprengstoff enthielt. Das Ordnungsamt der Gemeinde Selfkant sowie die Polizei wurden informiert, dass die Granate in einem benachbarten Feld vor Einbruch der Dunkelheit gesprengt werden müsse und aufgrund der Sprengkraft die anliegenden Gebäude in einem Radius von 150 Metern zu räumen seien.

Die Freiwillige Feuerwehr Selfkant wurde um 14:52 Uhr alarmiert, um die Sperrung des Räumungsbereiches und die Räumung durchzuführen. Die Vollsperrung des Bereichs erfolgte um 16:26 Uhr durch die Polizei, Feuerwehr und den Bauhof der Gemeinde Selfkant. Daraufhin begann die Räumung, wobei die an den Fundort der Granate angrenzenden Bewohner aufgefordert wurden die Häuser zu verlassen und sich zum Sammelpunkt in die Mensa der Gesamtschule Gangelt/Selfkant in Höngen zu begeben. Die Information der rund 75 Haushalte erfolgte durch die Feuerwehr und Mitarbeiter der Gemeinde Selfkant. Gegen 17:25 Uhr befanden sich keine Bewohner mehr im Sperrbereich und der Kampfmittelbeseitigungsdienst begann mit den Vorbereitungen für die Sprengung.

Nachdem um 18:02 Uhr die Granate wie geplant gesprengt wurde, gab der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wenige Minuten später Entwarnung. Daraufhin wurde um 18:10 Uhr die Vollsperrung aufgehoben und der Einsatz beendet und die Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Neben der Feuerwehr mit 44 Einsatzkräften waren die Polizei sowie Mitarbeiter der Gemeinde Selfkant mit weiteren Kräften im Einsatz.

Nach oben